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5.000 Jobs sind in Gefahr

Monday, 12 July 2010 16:03

Vielen Düsseldorfern ist wahrscheinlich folgender Zusammenhang bislang noch nicht bekannt: Bis zum Jahr 2012 muss Vodafone seine Standorte Seestern, Mannesmannhaus und Ratingen räumen.

Will man Vodafone langfristig in Düsseldorf  halten und so die damit verbundenen  5.000 Arbeitsplätze für die Region sichern, muss der geplante „Vodafone-Campus“ auf dem ehemaligen Gatzweiler- Gelände in zwei Jahren fertiggestellt sein.

Das bedeutet:  Die Stadt Düsseldorf muss endlich dafür sorgen, dass bis dahin das geplante Parkhaus im Bereich des „Heerdter Dreieck“ in Betrieb genommen werden kann, bzw. der Umbau des „Heerdter Dreiecks“ bis dahin ebenfalls  final abgeschlossen ist.

Doch wie soll das jetzt noch – innerhalb von zwei Jahren! - funktionieren?

Denn: Bis heute hat die Stadt Düsseldorf  kein überzeugendes Gesamtverkehrskonzept vorgelegt (obwohl sie dafür viele Jahre Zeit hatte).  Bis heute hat sie die Planung für das „Heerdter Dreieck“ der Öffentlichkeit vorenthalten.

Die Folge: Selbst ein Laie kann sich ausrechnen, dass die verbliebene Zeit kaum für die Bewältigung einer solch gewaltigen Bauaufgabe ausreicht. Darüber hinaus ist die Fertigstellung des „Heerdter Dreiecks“ ebenfalls auch noch Bestandteil des Bebauungsplans für den sog. „Belsenpark“ dessen Umsetzung gleich mit gefährdet wird.

Deshalb: Die Zeitdrängt! Die Stadt muss jetzt sofort handeln und den Umbau des „Heerdter Dreiecks“ von der Planung des Parkhauses ablösen!

Und weiter: Wird der „Vodafone-Campus“ aber jetzt trotzdem – ohne ausreichende Planung -realisiert, darf dadurch natürlich nicht der gesamte linksrheinische Verkehrsfluss unterbrochen werden. Sollte dies nicht der Fall sein, der „Vodafone-Campus“ also an der Fehlplanung der Stadt scheitern und Vodafone gezwungen sein, sich einen alternativen Standort suchen zu müssen, dann muss der Um- und Ausbau des „Heerder Dreiecks“ dennoch mit einer verkehrstechnisch sinnvollen Lösung weiter voran gebracht werden, da die Verkehrssituation in Heerdt und Oberkassel bereits jetzt schon unerträglich ist.

 

Verkehrs- und Verschönerungs-Verein für den linksrheinischen Teil der Stadt Düsseldorf e.V.
(Georg Eiker, Fritz Aurin)

Bürgerinitiative "Sichere Luegallee"
(Jan Klüssendorff, Michael Quellhorst)