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‍Parken im Linksrheinischen - Das Bild zum Egoismus

‍19 Juli 2019

‍Ruhender Verkehr ohne Sonderrechte (  Barbarossaplatz!).

‍Dass der VVV seit Jahren ein Verkehrskonzept anfordert, ist allseits bekannt. Das gilt aber nicht nur für den rollenden, sondern ebenso für den ruhenden Verkehr. Absonderliche und teilweise lebensgefährliche Parkgewohnheiten, wie sie oft von Feuerwehr und Polizei festgestellt werden, prägen ganztägig das Straßenbild unserer Stadtteile. 

‍Sichere Schulwege sind nicht selbstverständlich.

‍Unmerklich haben sich die Straßen zu reinen PKW-Zonen gewandelt. 

‍Insbesondere in den Gebieten mit historischer Bebauung gibt mittlerweile sehr viel mehr PKW als Parkplätze. 

‍Das ist nicht zu ändern.

‍Die Stadt Düsseldorf hat die StVO §12 außer Kraft gesetzt und läßt das Parken bis auf wenige Ausnahmen an vielen kritischen Stellen zu. 

‍Aber wie soll die Zukunft aussehen? Wir freuen uns über die historischen Straßenzüge. Selbst der Denkmalschutz läßt historisches Pflaster für viel Geld erneuert. Dann stellen wir diese Straßen mit Autos zu und fahren die Kinder mit Geländewagen zur Schule, weil genau diese Straßen zu gefährlich geworden sind. 

‍Wo Menschen Flächen zum Aufenthalt beanspruchen ( Das beginnt mit der Möglichkeit, sicher die Straßen zu überqueren, und endet bei den Gastronomieterrassen.), bricht Streit aus, und es wird auf ein Grundrecht Parken gepocht.

‍Wir halten das für ein Auslaufmodell. Ähnlich wie beim Verkehrskonzept fordern wir ein Konzept für den ruhenden Verkehr. 


Parken
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